Der Hessische Friedenspreis, der dieses Jahr zum sechsten Male verliehen wird, ehrt den ehemaligen US-Senator George J.Mitchell für seine Verdienste als Vermittler in den langwierigen Friedensverhandlungen im Nordirland-Konflikt.
George J.Mitchell, am 20. August 1933 in Waterville, Kennebec County, in Maine geboren, war von 1980 bis 1995 US-Senator. Nach seinem Ausscheiden im Amt arbeitete er als Rechtsanwalt und stand Präsident Clinton in wichtigen Nordirlandfragen als Berater zur Seite, bis er schließlich 1996 zum Vorsitzenden der Friedensgespräche in Nordirland bestellt wurde.
Mitchell fungierte als Leiter der Verhandlungen zwischen den Kontrahenten im Nordirland-Konfikt und erziehlte hier einen Erfolg, der nicht zuletzt auf seine ruhige und besonnene Art sowie auf seinen unermüdlichen Einsatz als Vermittler zurückzuführen ist.
Die Verleihung des Friedenspreises findet am 10. Juni 1999 im Hessischen Landtag in Wiesbaden statt.