Who is Who - Teil 1:

Die Assembly


Am 25.Juni 1998 fand in Nordirland die Wahl zum nordirischen Regionalparlament (Assembly) statt. Im folgenden haben wir das Wahlergebnis und die Sitzverteilung in der Versammlung aufgeführt.


Im Referendum vom vergangenen Mai, das in beiden Teilen Irlands stattgefunden hatte hatten 71,1 % im Norden und 94,4 % im Süden der Vereinbarung vom Karfreitag zugestimmt (siehe Irland sagt "Yes"). Die Einrichtung eines demokratischen, arbeitsfähigen Regionalparlaments in Nordirland ist für das gesamte Abkommen entscheidend. Wichtig sind deshalb die Mehrheitsverhältnisse zwischen Gegnern (Anti-agreement) und Befürwortern (Pro -agreement) des Abkommens in der nordirischen Versammlung.

Während in der nationalistischen Bevölkerung das Friedensabkommen bei den Wahlen zum Regionalparlament mit über 96 % eine überwältigende Mehrheit fand, erhielten die Pro-Agreement-Parteien bei der protestantischen Bevölkerung nur eine knappe Mehrheit von 55 % (siehe Abschied vom Protestant State).

UUP (Pro-agreement unionist) Ulster Unionist Party 28
SDLP (Pro-agreement nationalist) Social Democratic and Labour Party 24
DUP (Anti-agreement unionist) Democratic Unionist Party 20
S.F. (Pro-agreement nationalist) Sinn Féin 18
Alliance (Pro-agreement unionist)  6
NIUP (Anti-agreement unionist) Northern Ireland Unionist Party 4
UUAP (Anti-agreement unionist) United Unionist Assembly Party  3
NI Woman (Pro-agreement) Northern Ireland Women's Coalition 2
PUP (Pro-agreement unionist) Progressive Unionist Party 2
UKUP (Anti-agreement unionist) United Kingdom Unionist Party 1

Befürwortern (Pro -agreement) des Abkommens 80 Sitze

Gegnern (Anti-agreement) des Abkommens 28 Sitze


Who is Who - Teil 2: Die Parteien I

Who is Who - Teil 3: Die Parteien II

Who is Who - Teil 4: Die Regierung und weitere Institutionen

Who is Who - Teil 5: Entwicklungen seit Dezember 1999


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