Im Referendum vom vergangenen Mai, das in beiden Teilen Irlands stattgefunden hatte hatten 71,1 % im Norden und 94,4 % im Süden der Vereinbarung vom Karfreitag zugestimmt (siehe Irland sagt "Yes"). Die Einrichtung eines demokratischen, arbeitsfähigen Regionalparlaments in Nordirland ist für das gesamte Abkommen entscheidend. Wichtig sind deshalb die Mehrheitsverhältnisse zwischen Gegnern (Anti-agreement) und Befürwortern (Pro -agreement) des Abkommens in der nordirischen Versammlung.
Während in der nationalistischen Bevölkerung das Friedensabkommen bei den Wahlen zum Regionalparlament mit über 96 % eine überwältigende Mehrheit fand, erhielten die Pro-Agreement-Parteien bei der protestantischen Bevölkerung nur eine knappe Mehrheit von 55 % (siehe Abschied vom Protestant State).
| UUP (Pro-agreement unionist) Ulster Unionist Party | 28 |
| SDLP (Pro-agreement nationalist) Social Democratic and Labour Party | 24 |
| DUP (Anti-agreement unionist) Democratic Unionist Party | 20 |
| S.F. (Pro-agreement nationalist) Sinn Féin | 18 |
| Alliance (Pro-agreement unionist) | 6 |
| NIUP (Anti-agreement unionist) Northern Ireland Unionist Party | 4 |
| UUAP (Anti-agreement unionist) United Unionist Assembly Party | 3 |
| NI Woman (Pro-agreement) Northern Ireland Women's Coalition | 2 |
| PUP (Pro-agreement unionist) Progressive Unionist Party | 2 |
| UKUP (Anti-agreement unionist) United Kingdom Unionist Party | 1 |
Befürwortern (Pro -agreement) des Abkommens 80 Sitze
Gegnern (Anti-agreement) des Abkommens 28 Sitze
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